Klettergeschichten aus Tirol
Walter Klier und Anette Köhler (Hrsg.)
Die Personen der Handlung und Erzähler sind allesamt namhafte Tiroler Kletterer, die in den 1970er bis 1990er Jahren ihre Sturm- und Drangzeit erlebt und gelebt haben. Ihre Generation markiert den Übergang vom klassischen alpinen Klettern zum modernen Frei- und Sportklettern. Nicht zuletzt wegen der Beschaffenheit vieler berüchtigter Felsmassive ("senkrechter Schotter") entwickelten sich manche mit keckem Stil zu wahren Meistern dieses gefährlichen Alpinterrains.
Sie waren frei, jung und wild und hatten für nichts Zeit – außer zum Klettern. Viel später erst schreibt der eine oder andere auf, was er erlebt hat: Davon handelt dieses Buch. Lauter wahre Geschichten, so unglaublich sie manchmal klingen mögen, die nicht nur von brüchigen Griffen, schaurigen Überhängen und vertikalen Abenteuern handeln, sondern vor allem auch vom unkonventionellen Leben, das diese "wilden Hunde" führten.
Die Namen, quasi eine "creme de la creme" des Tiroler Klettersports dieser Epoche, bürgen für Qualität der Touren und der Texte. Sie reichen von Walter Klier über Heinz Mariacher, Rudi Mayr, Andi Orgler, Robert Renzler, Darshano Rieser, Reinhard Schiestl, Stefan Kranebitter, Ulrich Wörz und Hans-Peter Schrattenthaler bis Heinz Zak.
Spannend, witzig, schräg und vor allem unverblümt authentisch lesen sich die Tiroler Klettergeschichten. Sie geben einen Einblick in eine Kletterwelt in Aufbruchstimmung und erinnern sowohl an große sportliche Leistungen wie auch an unvergessliche Größen der Szene - wie Robert Purtscheller, Otti Wiedmann oder Kurt Schoißwohl.
